Gustl Bayrhammer


  • Gustl Bayrhammer
Kosename: Meister Eder
Familienstatus: Verheiratet
Alter: 95 Jahre alt
Beruf: Deutscher Schauspieler, bayerischer Volksschauspieler.
Geburtsname: Adolf Gustav Rupprecht Maximilian "Gustl" Bayrhammer
Geburtsdatum: 1922-02-12
Geburtsort: Deutschland
Größe: 167 cm
Original Haarfarbe: Schwarz
Ugenfarbe: Blau
Tierkreis: Wassermann
Redakteure: Matamata
Bearbeitung Bild aufladen

Biografie

Filmografie

Diskografie

Adolf Gustav Rupprecht Maximilian „Gustl“ Bayrhammer (* 12. Februar 1922 in München; † 24. April 1993 in Krailling) war ein deutscher Schauspieler. Besondere Beliebtheit erlangte er durch seine Rollen als bayerischer Volksschauspieler.
Gustl Bayrhammer wollte gegen den Willen seines Vaters, des bekannten Theater-Schauspielers Max Bayrhammer, von Jugend an Schauspieler werden. Er absolvierte zunächst die Kaufmannsschule in München. Während des Krieges war er Nachrichtenfunker bei der Luftwaffe. Den Großteil seines Soldes verwendete er für den Schauspielunterricht bei Heinrich George am Schillertheater in Berlin, wo er schließlich vor der Reichstheaterkammer mit Erfolg abschloss. Als das Schauspielhaus 1944 schließen musste, wurde er zusammen mit seinem Kollegen Toni Berger von Robert Marencke für das Hoftheater Sigmaringen engagiert. 1945 standen Bayrhammer und Berger zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne.
In Sigmaringen lernte Bayrhammer seine spätere Ehefrau, Irmgard Henning, kennen. Es folgten zahlreiche Theaterengagements in München, Tübingen, Augsburg, Karlsruhe und Salzburg. Der Durchbruch gelang dem Schauspieler 1966 mit der Hauptrolle in der Fernsehsatire Bohrloch oder Bayern ist nicht Texas, wo er an der Seite von Fritz Straßner und Ludwig Schmid-Wildy spielte. Der Erfolg des Films sicherte Bayrhammer Rollenangebote am Münchner Volkstheater und an den Münchner Kammerspielen. Bundesweit bekannt wurde Gustl Bayrhammer durch die Rolle des Tatort-Kommissars „Melchior Veigl“, den er von 1972 bis 1981 spielte. Hierbei gab es auch für seinen Dackel „Oswald“ eine Nebenrolle. In den 1980er- und 1990er-Jahren fungierte er als Sprecher und Darsteller in den Weißblauen Geschichten. Außerdem hatte er zahlreiche Gastauftritte in bekannten Fernsehserien des Bayerischen Rundfunks, darunter Münchner Geschichten, Polizeiinspektion 1 und Königlich Bayerisches Amtsgericht. Bayrhammer blieb neben seinen Fernseh-Engagements auch dem Münchner Theater treu. Eine seiner bekanntesten Bühnenrollen war die des „Petrus“ in dem Stück Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben. Bayrhammer starb am 24. April 1993 im Alter von 71 Jahren während eines Mittagsschlafes in seinem Haus in Krailling an einem Herzinfarkt. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof in Krailling bei München.
Bayrhammer war Mitglied der Vereinigung Schlaraffia.
 
„Meister Eder“
 
Am bekanntesten ist Bayrhammers Rolle des Schreinermeisters Franz Eder in der Kinderserie Meister Eder und sein Pumuckl nach Ellis Kaut. Neben einem Kinofilm von 1982 wurde von 1982 bis 1989 mit zahlreichen weiteren Volksschauspielern die berühmte Fernsehserie produziert. Zusätzlich entstanden unzählige Bücher und Hörspiel-Kassetten. Nach dem Ende der Dreharbeiten setzte sich Bayrhammer erfolglos gegen den Abriss von Altstadthäusern des Münchner Stadtviertels Lehel ein, zu denen auch die Kulisse der Schreinerwerkstatt in einem Hinterhof der Widenmayerstraße 2 gehörte. 1993 trat der Schauspieler wenige Wochen vor seinem Tod noch einmal als „Meister Eder“ in dem Film Pumuckl und der blaue Klabauter auf.
 
Auszeichnungen

1975: Deutscher Kritikerpreis
1976: Bayerischer Verdienstorden
1977: Ludwig-Thoma-Medaille der Stadt München
1981: Staatsschauspieler
1982: Bayerischer Poetentaler
1983: Bayerischer Filmpreis
1987: Medaille „München leuchtet – Den Freunden Münchens“ in Silber
1990: Bambi
1990: Oberbayerischer Kulturpreis
 
de.wikipedia.org

Filme
 
1964: Die Tochter des Bombardon
1966: Endkampf
1966: Das Bohrloch oder Bayern ist nicht Texas; Buch und Regie: Rainer Erler
1969: Der Bettenstudent oder: Was mach’ ich mit den Mädchen?
1969: Der Attentäter
1970: o.k.
1970: Mathias Kneißl
1972: Die Lokalbahn
1973: Der Mensch Adam Deigl und die Obrigkeit
1973: Die drei Eisbären
1973: Die drei Dorfheiligen; Regie: Olf Fischer
1974: Das sündige Dorf; Regie: Olf Fischer
1974: Der Wohltäter (Fernsehfilm); von Käthe Braun; Regie: Wolf Dietrich
1975: Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben
1976: Der Sternsteinhof; Regie: Hans W. Geißendörfer
1977: Bolwieser; Regie: Rainer Werner Fassbinder
1977: Der Wittiber
1977: Die Jugendstreiche des Knaben Karl
1977: Sachrang
1978: Der alte Feinschmecker
1979: Die Münze
1981: Die Grenze
1981: Spätlese oder Auch der Herbst hat schöne Tage
1982: Vergiftet oder arbeitslos? (Fernsehspiel); Regie: Bernward Wember
1982: Meister Eder und sein Pumuckl
1983: Der Schnüffler
1983: Wunderland (Fernsehfilm)
1986: Hatschipuh
1987: Zwei auf der Straße
1988: Wieviel Liebe braucht der Mensch
1991: Stein und Bein
1991: Erfolg
1992: Der Unschuldsengel
1993: Pumuckl und der blaue Klabauter
 
Tatort 

1972–1981: Tatort als Kommissar Veigl; mit Helmut Fischer und Willy Harlander
1972: Münchner Kindl
1973: Weißblaue Turnschuhe
1973: Tote brauchen keine Wohnung
1974: 3:0 für Veigl
1975: Als gestohlen gemeldet
1975: Das zweite Geständnis
1976: Wohnheim Westendstraße
1977: Das Mädchen am Klavier
1977: Schüsse in der Schonzeit
1978: Schlußverkauf
1978: Schwarze Einser
1979: Ende der Vorstellung
1979: Maria im Elend
1980: Spiel mit Karten
1981: Usambaraveilchen

1971–1977: Tatort als Gastkommissar in:

1971: Der Boss
1972: Wenn Steine sprechen
1972: Rechnen Sie mit dem Schlimmsten
1972: Kennwort Gute Reise
1973: Ein ganz gewöhnlicher Mord
1973: Stuttgarter Blüten
1974: Zweikampf
1975: Wodka Bitter-Lemon
1975: Die Abrechnung
1975: Urlaubsmord
1976: Abendstern
1976: Transit ins Jenseits
1977: Wer andern eine Grube gräbt …

Tatort als Dienststellenleiter Veigl in:

1992: Ein Fall für Ehrlicher
1992: Tod aus der VergangenheitSiehe auch: Liste der Tatort-Folgen
 
Fernsehserien
 
Der Komödienstadel

1968: Der Staudamm
1968: Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger – Folge 24
1968–1972: Königlich Bayerisches Amtsgericht – auch als Erzähler
1974: Münchner Geschichten
1977: Polizeiinspektion 1 – Folge 13
1978: Polizeiinspektion 1 – Folge 22
1982–1989: Meister Eder und sein Pumuckl
1983: Monaco Franze – Der ewige Stenz
1983–1985: Unsere schönsten Jahre
1984: Franz Xaver Brunnmayr
1985–1993: Weißblaue Geschichten 

TV-Dokumentation über Bayrhammer
 
Der bayerische Übervater. Zum Andenken an Gustl Bayrhammer. Regie: Meinhard Prill, Redaktion: Johannes Pechtold, Bayerisches Fernsehen, Erstausstrahlung: 17. Februar 2002. 

de.wikipedia.org

Hörspiele (Auswahl)
 
1979–1985: Die Grandauers und ihre Zeit
1989: Leser des Hörbuches Der Wittiber von Ludwig Thoma
1991: Leser des Hörbuches Das Leben meiner Mutter von Oskar Maria Graf
 
Literatur über Bayrhammer
 
Sybille Krafft: Bayerische Volksschauspieler. 12 persönliche Porträts von Sybille Krafft, München, 2013 (Allitera Verlag, ISBN 978-3-86906-535-9) 

de.wikipedia.org

Gustl Bayrhammer Blider


  • Gustl Bayrhammer Bild 1
  • Gustl Bayrhammer Bild 2
  • Gustl Bayrhammer Bild 3
  • Gustl Bayrhammer Bild 4
  • Gustl Bayrhammer Bild 5
  • Gustl Bayrhammer Bild 6
  • Gustl Bayrhammer Bild 7
  • Gustl Bayrhammer Bild 8
  • Gustl Bayrhammer Bild 9
  • Gustl Bayrhammer Bild 10
  • Gustl Bayrhammer Bild 11

Geben Sie Ihre Meinung über die star:

Um Kommentar schreiben zu können, folgen Sie bitte diese Grundregeln:
  • Senden Sie keine Spam.
  • Euer Kommentar muss zivilisiert werden, leicht zu verstehen, andere nicht zu kümmern.
Registrieren Sie sich kostenlos, um einen Kommentar über den star zu schreiben! Hier klicken um den eigenen Usernamen zu registrieren!

Alle Kommentare:

Matamata képe
Beiträge: 68
Lage:

1 0 Matamata schrieb diese Meinung 2015-10-02 09:02:

Meister Eder! Pumukli: "...hurra, hurra der Kobold mit dem roten Haar, hurra, hurra der Pumuckl ist da, dädädädä dädädädädä..., dadadadadada dada...."
In Memoriam, Gustl Bayrhammer!

 



1 0



Sie müssen angemeldet sein, um diese Funktion zu verwenden!

×