Julia Jentsch


  • Julia Jentsch
Kosename:
Familienstatus: Verheiratet
Alter: 38 Jahre alt
Beruf: Deutsche Schauspielerin.
Geburtsname: Julia Jentsch
Geburtsdatum: 1978-02-20
Geburtsort: Deutschland
Größe: 165 cm
Original Haarfarbe: Blond
Ugenfarbe: Hellbraun
Tierkreis: Fische
Redakteure: Matamata
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Biografie

Filmografie

Diskografie

Julia Jentsch (* 20. Februar 1978 in Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin.
 
Leben

 Julia Jentsch wuchs in West-Berlin auf und besuchte die Wald-Oberschule in Berlin-Westend, wo sie 1997 ihr Abitur machte. Am sportorientierten Gymnasium hat sie Rudern, Handball und Judo trainiert. Danach erhielt sie ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Schon 1995 stand sie auf der Bühne und spielte die Orphise in Die Lästigen von Hugo von Hofmannsthal. Ihr erstes Theaterengagement führte sie an die Münchner Kammerspiele, wo sie von 2001 bis 2006 Ensemblemitglied war. Sie spielte dort Hauptrollen in den Theaterstücken Antigone, Die Nibelungen, Die zehn Gebote und Othello.
Einem größeren Publikum wurde Jentsch durch die weibliche Hauptrolle in dem Film Die fetten Jahre sind vorbei bekannt, der als deutscher Beitrag beim Internationalen Filmfestival in Cannes 2004 mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde. 2005 erhielt Julia Jentsch für ihre Darstellung der stillen, ernsthaften, aber willensstarken Widerstandskämpferin Sophie Scholl in Marc Rothemunds kammerspielartigem Drama Sophie Scholl – Die letzten Tage auf der Berlinale den Silbernen Bären als beste Schauspielerin, den Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin und den Europäischen Filmpreis als beste Darstellerin. Der Film wurde zudem für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert. 2009 war Jentsch in der Titelrolle von Hermine Huntgeburths Literaturverfilmung Effi Briest zu sehen.
Julia Jentsch ist verheiratet.
 
 Auszeichnungen
 
2000: Max-Reinhardt-Preis für Die Perser
2002: Theater heute – Beste Nachwuchsschauspielerin
2004: Bayerischer Filmpreis – Beste Nachwuchsdarstellerin – weiblich – für Die Fetten Jahre sind vorbei
2004: Preis der deutschen Filmkritik
2005: Silberner Bär auf der Berlinale 2005 als beste Schauspielerin (in Sophie Scholl – Die letzten Tage)
2005: Undine Award – Nominierung beste weibliche Charakterdarstellerin
2005: Preis der deutschen Filmkritik
2005: Deutscher Filmpreis – Beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle in Sophie Scholl – Die letzten Tage
2005: Europäischer Filmpreis 2005 – Beste Darstellerin (in Sophie Scholl – Die letzten Tage)[2]
2006: Jupiter als Beste deutsche Darstellerin in Sophie Scholl – Die letzten Tage

Theaterrollen 

1996/97: Gretchen in Urfaust von Johann Wolfgang von Goethe – Regie: Heiner Neumann (Freie Bühne Witzleben)
Rolle in Die Perser von Aischylos – Regie: Angelika Waller (bat Berlin)
2000: Julia in Blaubart – Hoffnung der Frauen von Dea Loher – Regie: Heiner Neumann (Maxim-Gorki-Theater Berlin)
seit 2001: Marion in Dantons Tod von Georg Büchner – Regie: Lars-Ole Walburg (Münchner Kammerspiele)
seit 2001: Tochter in Bedbound von Enda Walsh – Regie: Monika Gintersdorfer (Münchner Kammerspiele)
seit 2002: Elektra in Orestie von Aischylos – Regie: Andreas Kriegenburg (Münchner Kammerspiele)
seit 2002: Desdemona in Othello von William Shakespeare – Regie: Luk Perceval (Münchner Kammerspiele)
2004: Antigone in Antigone von Sophokles – Regie: Lars-Ole Walburg (Münchner Kammerspiele)
2004: Brunhilde in Die Nibelungen von Friedrich Hebbel – Regie: Andreas Kriegenburg (Münchner Kammerspiele)
2005: Lulu in Lulu live von Feridun Zaimoğlu, Günter Senkel (nach Frank Wedekind) – Regie: Luk Perceval (Münchner Kammerspiele)
2005: Helene in Vor Sonnenaufgang von Gerhart Hauptmann – Regie: Thomas Ostermeier (Münchner Kammerspiele)
2005: Die zehn Gebote nach dem Filmdrehbuch zum Filmzyklus Dekalog von Krzysztof Piesiewicz und Krzysztof Kieślowski – Regie: Johan Simons (Münchner Kammerspiele)
2006: Jo in Der bittere Honig von Shelagh Delaney – Regie: Peter Zadek (St. Pauli Theater Hamburg)
2009: Barbara Undershaft in Major Barbara von George Bernard Shaw – Regie: Peter Zadek (Schauspielhaus Zürich)
2009: Cressida in Troilus und Cressida von Luk Perceval (Münchner Kammerspiele)

de.wikipedia.org
 

Filmografie
 
1999: Zornige Küsse
2001: Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen: Zwischen Baum und Borke
2001: Julietta
2001: Die Verbrechen des Professor Capellari
2001: Mein Bruder, der Vampir
2001: Die Erpressung – Ein teuflischer Pakt
2002: Und die Braut wusste von nichts
2003: Bloch: Tausendschönchen
2004: Tatort – Bitteres Brot
2004: Die fetten Jahre sind vorbei
2004: Der Untergang
2005: Schneeland
2005: Sophie Scholl – Die letzten Tage
2006: Kronprinz Rudolfs letzte Liebe
2006: Ich habe den englischen König bedient (Obsluhoval jsem anglického krále)
2007: Frühstück mit einer Unbekannten
2008: 33 Szenen aus dem Leben (33 sceny z życia)
2009: Effi Briest
2009: Tannöd
2010: Hier kommt Lola!
2011: Die Summe meiner einzelnen Teile
2012: Der Fall Wilhelm Reich (The Strange Case of Wilhelm Reich)
2012: Hannah Arendt
2013: Kokowääh 2
2013: Marthaler – Partitur des Todes
2013: Sovsem ne prostaya istoriya (Совсем не простая история)
2014: Die Auserwählten
2014: Monsoon Baby
2015: Da muss Mann durch
2015: Kommissar Marthaler – Ein allzu schönes Mädchen
 
de.wikipedia.org

Commons: Julia Jentsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 
Julia Jentsch in der Internet Movie Database (englisch)
Julia Jentsch bei filmportal.de Agenturprofil
Interview mit Julia Jentsch zu Sophie Scholl (bpb), 20. April 2005
Interview ohne Worte in: Süddeutsche Zeitung Magazin, Heft 06/2013
 
Einzelnachweise

 ·  Super-Illu Nr. 41/2012 vom 4. Oktober 2012
·  European Film Academy: European Film Awards
 
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Alle Kommentare:

Matamata képe
Beiträge: 68
Lage:

1 0 Matamata schrieb diese Meinung 2015-10-14 21:31:

Einem größeren Publikum wurde Jentsch durch die weibliche Hauptrolle in dem Film Die fetten Jahre sind vorbei bekannt, der als deutscher Beitrag beim Internationalen Filmfestival in Cannes 2004 mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde.



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