Stephen King


  • Stephen King
Kosename: The King Of Horror, John Swithen, Richard Bachman
Familienstatus: Verheiratet
Alter: 69 Jahre alt
Beruf: US-amerikanischer Schriftsteller.
Geburtsname: Stephen Edwin King
Geburtsdatum: 1947-09-21
Geburtsort: United States
Größe: 193 cm
Original Haarfarbe: Braun
Ugenfarbe: Grün
Tierkreis: Jungfrau
Redakteure: Matamata
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Biografie

Filmografie

Diskografie

Stephen Edwin King (* 21. September 1947 in Portland, Maine) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Bis heute hat Stephen King als Autor über 400 Millionen Bücher verkauft, die in insgesamt 40 Sprachen übersetzt wurden.
 
Kindheit

 Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, als Sohn von Donald Edwin King und dessen Frau Nellie Ruth Pillsbury geboren. Seine Eltern heirateten 1939. Nachdem sein Vater den damals zweijährigen Stephen King und seine Familie 1949 verlassen hatte, zog seine Mutter ihn und seinen Bruder alleine auf. Sie konnte ihre Familie mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs ernähren und wechselte öfter den Wohnsitz.
Als Kind erlebte King den Tod eines engen Freundes, der unter einen Zug geriet und getötet wurde. Ohne jegliche Erinnerung an dieses Ereignis, erzählte ihm seine Familie später, er sei „sprachlos“ und „im Schock“ nach Hause gekommen. Erst später erfuhr die Familie von dem Tod seines Freundes. Kritiker vermuten, dies habe King psychologisch zu seinen „dunkleren“ Werken inspiriert. King erwähnt dieses Erlebnis nicht in seinem Buch Das Leben und das Schreiben.
Stephen King schrieb bereits im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Im Kino sah er sich häufig Science-Fiction- und Fantasy-Filme an, woher auch seine Vorliebe für düstere Fantasy- und Horrorgeschichten stammt. Im Alter von 19 Jahren veröffentlichte er seine Geschichte I Was A Teenage Grave Robber im Magazin „Comics Review“.
 
Leben vor dem ersten Erfolg

 Von 1966 bis 1970 studierte King Englisch an der Universität von Maine, wo er Tabitha Spruce kennenlernte, die er am 2. Januar 1971 heiratete. Ab 1971 − nach Abschluss seines Studiums − unterrichtete der 1,93 m große King in der Stadt Hampden in Maine als Englischlehrer. Sein Einkommen reichte jedoch kaum aus, um seine Familie zu ernähren, weswegen er Nachts nebenbei als Bügler in einer Wäscherei arbeitete. So blieb ihm nur wenig Freizeit. Diese nutzte er, um Kurzgeschichten zu schreiben. Obwohl es ihm hin und wieder gelang, eine Geschichte zu verkaufen, war er noch weit davon entfernt, seinen Lebensunterhalt allein durch die schriftstellerische Tätigkeit bestreiten zu können. Vor seinem ersten Erfolg schrieb King mehrere Romane, die aber von den Verlegern nicht angenommen wurden. Diese Frühwerke überarbeitete er und veröffentlichte sie später unter dem Pseudonym „Richard Bachman“.
 
Kommerzieller Erfolg 

In einem gemieteten Wohnwagen begann King, seinen Roman Carrie zu schreiben. Wie King in Das Leben und das Schreiben verriet, hielt er das Carrie-Manuskript beim Durchlesen für schlecht und beförderte es in den Mülleimer. Seine Frau fand es dort, fischte es heraus und spornte King dazu an, den Roman zu vollenden. King tat es, und 1973 akzeptierte der Verlag „Doubleday“ den Roman. Kurz darauf erwarb die New American Library die Taschenbuchrechte für die Rekordsumme von 400.000 Dollar. Später entschloss er sich, den Beruf des Lehrers aufzugeben und sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sein dritter Roman The Shining wurde ebenfalls ein Bestseller.
In den folgenden Jahren veröffentlichte King viele Romane und Kurzgeschichtensammlungen mit sehr großem kommerziellem Erfolg. Viele seiner Romane wurden verfilmt, zum Beispiel 1976 Carrie – Des Satans jüngste Tochter von Brian De Palma und 1980 Shining von Stanley Kubrick. Sein Einkommen beläuft sich auf etwa 45 Millionen US-Dollar pro Jahr.
 
Drogenprobleme

 Stephen King hatte schon früh zu trinken angefangen und geriet, zunächst ohne es recht wahrzunehmen, in die Alkoholsucht. Später begann er auch andere Drogen wie Aufputschmittel und Kokain zu nehmen. Seit 1985 war King nicht nur alkoholabhängig, sondern auch kokainsüchtig. Auf Drängen seiner Frau ging Stephen King im Jahr 1987 in eine Entzugsklinik. Seit dieser Zeit besucht King − als trockener Alkoholiker − regelmäßig die Treffen der Anonymen Alkoholiker.
 
 Pseudonym Richard Bachman

 Unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlichte Stephen King bislang sieben Romane: Amok (1977), Todesmarsch (1979), Sprengstoff (1981), Menschenjagd (1982) (verfilmt mit Arnold Schwarzenegger unter dem Originaltitel The Running Man), Der Fluch (1984) (ebenfalls verfilmt unter dem Originaltitel Thinner von Tom Holland, welcher bereits bei Langoliers Regie führte), Regulator (1996) und Qual (2007).
Er veröffentlichte die Bücher anfangs unter dem Pseudonym, um den Markt nach den Erfolgen von Carrie (1974), Brennen muß Salem (1975) und The Shining (1977) nicht mit King-Büchern zu überschwemmen und um zu sehen, ob seine Texte wegen des Namens auf dem Umschlag oder wegen ihrer Qualität gekauft werden. Die Werke unter seinem Pseudonym waren kommerziell erfolgreich; nachdem jedoch bekannt geworden war, dass King verantwortlich für diese Werke war, explodierten auch hier die Verkaufszahlen.
Der Buchhändler Stephen Brown hatte sich nach der Lektüre des fünften Bachman-Romans Der Fluch die vier vorangegangenen Bachman-Bücher genauer angesehen. Auf ein Versehen des NAL-Verlages ist es zurückzuführen, dass er in den Urheberrechtsunterlagen zu Amok auf den Namen „Stephen King“ stieß. Die übrigen Romane waren alle auf den Namen „Richard Bachman“ eingetragen worden.
Am 9. Februar 1985 veröffentlichte die Tageszeitung Bangor Daily News die Nachricht unter der Schlagzeile: „Fünf King-Romane durch ein Pseudonym zum Mysterium gemacht“. Bereits kurze Zeit später fanden sich alle Bachman-Bücher in den Bestsellerlisten wieder. Allein bei dem Roman Der Fluch, der mit einer Auflage von 28.000 Stück kommerziell durchaus erfolgreich war, verzehnfachte sich die Auflage (280.000 verkaufte Exemplare).
Nachdem bekannt geworden war, wer sich hinter dem Pseudonym versteckte, ließ King Richard Bachman öffentlichkeitswirksam an „Pseudonymkrebs“ sterben. 1996 ließ Stephen King Richard Bachman jedoch überraschend wieder aufleben und veröffentlichte zwei Romane über das Monster TAK aus verschiedenen Sichten. Die Stephen-King-Version des Romans erschien unter dem Titel Desperation, die Bachman-Version – im Vorwort wird angemerkt, bei dem Roman handele es sich um ein verschollenes Manuskript, das die „Witwe“ Bachmans in dessen Nachlass gefunden habe – unter dem Titel Regulator. Wie bereits bei The Green Mile wurde King vorgeworfen, durch die Art der Veröffentlichung mehr Geld verdienen zu wollen.
Es gelang King, mit Regulator an den sprachlichen Stil seiner ersten vier Bachman-Romane anzuknüpfen, die allesamt vor Carrie geschrieben wurden und sich sprachlich erheblich von dem Stil der späteren King-Werke unterschieden. Nach der Enttarnung des Pseudonyms wurden diese vier Romane auf Druck der amerikanischen Öffentlichkeit als Sammelband unter dem Originaltitel Stephen King: The Bachman Books: Four Early Novels noch im Jahre 1985 veröffentlicht.
Stephen King hat im dritten Roman des Castle-Rock-Zyklus, Stark – The Dark Half, die Aufdeckung seines eigenen Pseudonyms thematisiert und den Roman stark autobiographisch eingefärbt. Genau wie King ergeht es dem Schriftsteller Thaddeus Beaumont in dem Roman (kommerzieller Erfolg durch Enttarnung des Pseudonyms) – im Roman haben jedoch Pseudonym und Schriftsteller die Rollen getauscht.
 
Pseudonym John Swithen

 Das Pseudonym „John Swithen“ hat King nur ein einziges Mal verwendet, und zwar für die Veröffentlichung der Kurzgeschichte Das fünfte Viertel im April 1972 im US-Männermagazin „Cavalier“. Jahre später wurde die Geschichte unter Kings richtigem Namen in der Kurzgeschichtensammlung Alpträume wiederveröffentlicht und in der Reihe Nightmares & Dreamscapes: Nach den Geschichten von Stephen King verfilmt.
 
Zusammenarbeit mit Peter Straub

 Zusammen mit Peter Straub schrieb Stephen King das 1984 veröffentlichte Buch Der Talisman. Steven Spielberg hat sich für das Buch, in dem der Protagonist eine Reise durch ganz Amerika und durch eine Parallelwelt antreten muss, um einen Talisman zu finden, die Verfilmungsrechte für seine Produktionsfirma „DreamWorks“ gesichert. Im Jahre 2001 wurde die Fortsetzung des Talismans unter dem Titel Das schwarze Haus veröffentlicht.
 
Probleme mit Fans

 1991 bekam er Probleme mit Anne Hiltner, die ihn des Plagiats bezichtigte, sowie mit Eric Keene, der in sein Haus einbrach und Kings Frau Tabitha bedrohte. Vor allem in Love verarbeitete King seine Angst vor übereifrigen Fans.
 
Schwerer Autounfall

 Am 19. Juni 1999 wurde King beim Spazierengehen am Straßenrand von einem Kleinbus erfasst und schwer verletzt. Der Fahrer, Bryan Smith, war betrunken und sei nach eigenen Angaben „von seinem Hund abgelenkt“ worden. Er bat später öffentlich um Entschuldigung für den von ihm verursachten Unfall. King lag drei Wochen in einem Krankenhaus. Er wurde zuerst fälschlich von einer lokalen Zeitung für tot erklärt. Während seiner Genesung von den Unfallfolgen schrieb er den Roman Duddits („Dreamcatcher“). Da es ihm durch die Gestelle an den Beinen nicht möglich war, an einem Tisch zu sitzen und die Schreibmaschine zu bedienen, schrieb er den gesamten Roman per Hand. King erwarb später das Unfallauto, welches er am ersten Jahrestag seines Unfalls eigenhändig zerstörte und entsorgen ließ, um es, wie berichtet wurde, als Handelsobjekt aus dem Verkehr zu ziehen. Bryan Smith starb mit 43 Jahren im September 2000 – zufällig an Kings Geburtstag, was zu einigen Mystifikationen in Kings Fangemeinde führte. Anspielungen auf diesen Vorfall finden sich in der ersten Folge der von King produzierten Serie Kingdom Hospital sowie in Wolfsmond und Susannah, dem fünften und sechsten Band der Reihe Der Dunkle Turm. Der Autounfall selbst ist zentraler Bestandteil des siebten Bands der Reihe („Der Turm“). Bryan Smith wird in diesem Roman namentlich genannt.
 
Familie 

Stephen King ist verheiratet mit der Schriftstellerin Tabitha King. Das Paar hat drei Kinder, die beiden Schriftsteller Owen King und Joe King (der unter dem Pseudonym Joe Hill schreibt) sowie Naomi King, Pfarrerin der Unitarian Universalist Association.
 
Schaffenswerk 

Insgesamt hat King bisher über 40 Romane, mehr als 100 Kurzgeschichten, etliche Novellen und einige Drehbücher veröffentlicht. Hinzu kommen noch Gedichte, Essays, Kolumnen und Sachbücher. Zudem betreibt der Schriftsteller einen eigenen Verlag mit Namen Philtrum Press.
Die meisten auf Deutsch übersetzten Kurzgeschichten sind gesammelt in Nachtschicht, Im Morgengrauen, Der Gesang der Toten, Der Fornit, Albträume und Im Kabinett des Todes. Die Novellen finden sich in Frühling, Sommer, Herbst und Tod, Langoliers und Nachts wieder. Verschiedene wurden neu verlegt in der Sonderausgabe The Secretary of Dreams. Die Sammlung People, Places and Things blieb unveröffentlicht.
 
Romane

 Kings Geschichten handeln häufig von Durchschnittsmenschen, die in grauenhafte und meist übernatürliche Erlebnisse hineingezogen werden. King ist ein Kenner des Horror-Genres; mit Danse Macabre hat er ein Sachbuch vorgelegt, das die Entwicklung der Horrorliteratur und des Horror-Films skizziert. In einem weiteren Sachbuch namens Das Leben und das Schreiben gibt King Einblicke in von ihm bevorzugte Stilmittel und Herangehensweisen beim Verfassen literarischer Werke. Darüber hinaus beinhaltet das Buch Berichte über die Umstände, unter denen einige seiner Romane entstanden sind.
Neben seinen Horror-Romanen schrieb King allerdings auch Werke, die keinerlei oder nur wenige übernatürliche Elemente enthalten, zum Beispiel die Novellen Die Leiche und Frühling, Sommer, Herbst und Tod. Die Verfilmungen Die Verurteilten und Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers waren für mehrere Oscars nominiert.
Eines der grundlegenden Motive in Kings Horror-Romanen ist die Tatsache, dass das Grauen sich hinter weitgehend trivialen und alltäglichen Dingen verbirgt. Autos, Clowns, Polizisten, Bernhardiner, Ladenbesitzer oder ein erfundenes Pseudonym sind die Vehikel, die das Grauen in eine meist vorstädtische und verschlafene Welt bringen. Kings Modernität als Autor von Horrorgeschichten liegt darin, dass das „Grauen“ eben nicht nur von außen in eine scheinbar heile Welt integrer Figuren einbricht, sondern auch in der Psyche seiner handelnden Personen selbst wohnt.
So in Shining, wo auf den ersten gut 150 Seiten wenig bis gar nicht von übernatürlichen Ereignissen die Rede ist, sondern von Alkoholismus, Eheproblemen, Gewalt in der Familie, der Angst des akademisch gebildeten Ex-Collegedozenten Jack Torrance vor dem sozialen Abstieg, seiner Lust an der Selbstzerstörung, seinen vergeblichen Versuchen, an die ersten hoffnungsvollen Versuche als Nachwuchsautor anzuknüpfen.
Das „Overlook Hotel“, der Schauplatz von Shining, mag ein unheilvoller Ort sein, doch erst die innere Disposition der Familie Torrance, die Hilflosigkeit von Jack als „Familienoberhaupt“, eine Lösung seiner Probleme zu finden, sein latenter Wahnsinn, der vollends in der Abgeschiedenheit der verschneiten Rocky Mountains ausbricht, öffnet den Dämonen und Untoten Tür und Tor. Jack Torrance liefert sich, seine Frau Wendy und ihren Sohn Danny (genannt „Doc“) den bösen Geistern aus, weil er nicht weiß, wohin er sonst gehen sollte, und weil er Angst hat vor dem Leben außerhalb des „Overlook Hotels“.
 
Der Dunkle Turm

 → Hauptartikel: Der Dunkle Turm
Die düstere Fantasy-Saga umfasst die acht Bände „Schwarz“, „Drei“, „Tot“, „Glas“, „Wolfsmond“, „Susannah“, „Der Turm“ und Wind. Die Geschichte um den Revolvermann („Gunslinger“) Roland, der durch verschiedene Welten geschickt wird, stellt eine Fusion aus verschiedensten Zeiten, Orten und Geschichten dar und wurde ursprünglich mit dem letzten Kapitel Der Turm 2004 vollendet. 2012 erschien das Buch Wind, welches chronologisch zwischen dem vierten und fünften Roman angesiedelt ist.
Wie viele andere Romane von King tatsächlich Teilhandlungen des Dunklen-Turm-Zyklus beherbergen, ist umstritten. Die nachfolgend genannten Romane bzw. Kurzgeschichten stehen zumindest im direkten Zusammenhang mit dem Zyklus: „Brennen muß Salem“, „Das letzte Gefecht“, „Die Augen des Drachen“, „Atlantis“, „Schlaflos“, „Das Bild“, „Desperation“, „Regulator“, „Sara“, „Im Kabinett des Todes“, „Blut“, „Der Talisman“, „Der Buick“ und „Das schwarze Haus“.
Seit Februar 2007 erscheint in den USA monatlich die Comicreihe The Gunslinger Born, an der King allerdings nicht direkt beteiligt ist. Ein Sammelband in deutscher Sprache ist im Juni 2008 erschienen.
 
Internetveröffentlichungen

 Im Jahre 2000 sorgte Stephen King in anderer Weise für Aufsehen, als er seine Kurzgeschichte Riding the Bullet („Achterbahn“) zum Herunterladen ins Internet stellte. Obwohl mehr als 700.000 Leser davon Gebrauch machten und er es immerhin auf den Titel der Zeitschrift Time brachte, beklagte er sich im Vorwort zur Kurzgeschichtensammlung Im Kabinett des Todes darüber, dass sich viele Leute nur für die Art und Weise, wie diese Geschichte veröffentlicht wurde, interessiert hätten, nicht aber für die Geschichte selbst. Trotz der von Stephen King geäußerten Kritik kam es nach Riding the Bullet zur Veröffentlichung eines zweiten Buches im Internet, The Plant. Im Februar 2009 veröffentlichte King die Kurzgeschichte Ur, die ausschließlich als E-Book bei Amazon USA erworben werden kann.
 
Über sein Werk 

Figuren

 Eine Vielzahl von Protagonisten in Kings Werken sind Schriftsteller oder gehen schriftstellerischen Neigungen nach, trotz ihrer tragenden Rollen sind es oft kontroverse Charaktere, die in der Regel nicht positiv besetzt sind oder sich durch äußere wie innere Umstände plötzlich in einer Opferrolle wiederfinden. Zu den bekanntesten Vertretern dieser Werke zählen sicherlich die Novelle Das heimliche Fenster, der heimliche Garten (Secret Window, Secret Garden) und Sie (Misery). Unklar bleibt, ob es sich um eine kritische Selbstsicht oder um Porträts von Kollegen handelt. Ähnlich wie in vielen Romanen der erzählerischen Moderne handelt es sich bei seinen tragenden zumeist männlichen Charakteren häufig um „mittlere Helden“ mit ambivalenten Charakterzügen, voller innerer Konflikte und Widersprüche.
 
Innere Bezüge

 Stephen Kings Werk hat viele innere Bezüge, Doppelungen, Knotenpunkte und Parallelen, die sein Schaffen über einzelne Bücher hinaus komplex und faszinierend machen (siehe auch: „Die Welt von Stephen King“ oder den Castle-Rock-Zyklus). Die meisten seiner Geschichten spielen im US-Bundesstaat Maine.
Ein großes Thema in Stephen Kings Gesamtwelt ist Der Dunkle Turm. Neben dem Revolvermann Roland und seinen Freunden müssen unter anderem Jack Sawyer (im Buch Das schwarze Haus) und Ralph Roberts (in Schlaflos) eingreifen und die Welt beziehungsweise den Dunklen Turm retten.
Daneben gibt es außerhalb des Dunklen Turms eine Reihe weiterer Beziehungen, so zum Beispiel taucht die fiktive Stadt Derry in mehreren Geschichten auf, wie in Schlaflos, Es, Das Monstrum, Sara, Duddits und Der Anschlag. Die tragende Figur „Mutter Abagail“ aus Kings Roman The Stand – Das letzte Gefecht hat die „Shining“ genannte Vorahnung aus dem gleichnamigen Buch.
Während einige Parallelen in einigen Büchern wohl mehr auch als Gag gedacht sind, verarbeitete King auch Umstände unserer realen Welt in mehreren seiner Bücher. So brachte ihn vermutlich sein Pseudonym „Richard Bachman“ auf die Idee, Stark – The Dark Half zu schreiben, in dem der erfolgreiche Schriftsteller Thad Beaumont mit seinem real gewordenen Alter Ego George Stark zu kämpfen hat.
 
Einflüsse durch andere Schriftsteller

 Das Gedicht „Herr Roland kam zum finstren Turm“ (Childe Roland To The Dark Tower Came) von Robert Browning diente King als lose Vorlage für den „Dunklen Turm“. Ebenso ist auch Edgar Allan Poe mit seiner Erzählung „Die Maske des Roten Todes“, die von ihm in „The Shining“ erwähnt wird, herauszuheben. Die Gestalt des Amerikaners mit der leisen Stimme, William Wilson, in „Der dunkle Turm“ ist ebenfalls eine Poe-Reminiszenz. Die Inkarnation des Bösen in „Friedhof der Kuscheltiere“ ist an die Erzählung „Der Wendigo“ von Algernon Blackwood angelehnt. Besonders in seinen Kurzgeschichten „Briefe aus Jerusalem“ und „Crouch End“ greift King Segmente des von H. P. Lovecraft geschaffenen Mythos der dämonischen „Großen Alten“ auf. Überhaupt nimmt er in vielen seiner Bücher Zitate und literarische Texte anderer Schriftsteller auf. In gewisser Weise kann man King nicht „nur“ als Genre-Autor, sondern als Pop-Literaten bezeichnen in dem Sinne, dass er unzählige Elemente aus trivialen Mythen, Themen und Texte populärer Filme, Rockmusik, aus den englischen und amerikanischen „Schauergeschichten“ des späten 18., des 19. und auch des 20. Jahrhunderts aufgreift und virtuos neu zusammensetzt. Riesenspinnen, Vampire, trivialisierte Indianermythen, Zombies und andere Schreckgespenster fallen über die amerikanische Mittelklasse her.
 
Einfluss auf die Horrorliteratur

 Stephen Kings Talent als Geschichtenerzähler ist maßgebend für die Horrorliteratur der Gegenwart. Allerdings ist er bei Kritikern umstritten. So kritisiert Sunand T. Joshi, dass sein Stil zu langatmig sei und dass er nicht in der Lage sei, seine Leser originell zu erschrecken.
 
Werke über King

 Es existieren viele Biographien über Stephen King, wie zum Beispiel das ambitionierte The Complete Stephen King Encyclopedia von Stephen J. Spignesi oder auch einige Werke der Autoren George Beahm und Michael R. Collings. Unter den deutschsprachigen Publikationen ist das Buch von Uwe Anton „Wer fürchtet sich vor Stephen King?“ zu erwähnen.
 
Stephen King als Darsteller 

Stephen King hat einige Cameoauftritte in Filmen, die auf seinem Material beruhen. Eine Auswahl:
Einen längeren Auftritt hat er in dem Episodenfilm „Creepshow – Die unheimlich verrückte Geisterstunde“ (1982), wo er die Figur des einfältigen Farmers Jordy Verdill spielt.
In seinem Film „Rhea M“ (1986) taucht er als jemand auf, der von einem Geldautomaten beschimpft wird.
In der Fortsetzung von „Creepshow“, „Creepshow 2“ (1987), spielte er einen Lastkraftfahrer.
In „Pet Sematary“ („Friedhof der Kuscheltiere“, 1989) konnte man ihn in einer kurzen Sprechrolle als Pfarrer bei einem Begräbnis sehen.
Im Film „Misery“ (1990) spielt er eine kleine Rolle als TV-Reporter.
Im Film „Sleepwalkers“ (1992), zu Deutsch Schlafwandler, spielt er die Nebenrolle eines Friedhofwächters.
In „The Stand“ (1994) spielt er die Rolle des Teddy Weizak, der im Buch stirbt, aber im Film überlebt.
In „Langoliers – Die Zeitfresser“ (1995) ist er in der Rolle des Tom Holby zu sehen.
In „Thinner – Der Fluch“ (1996) spielt er den Apotheker namens Bangor (benannt nach seiner Wohnstadt Bangor, Maine).
in „Shining“ (1997) hat er einen kurzen Auftritt als Dirigent der Geister-Band.
Im Film „Stephen Kings Haus der Verdammnis“ (2002) spielte er eine kleine Rolle als Pizzabote.
In der Miniserie „Kingdom Hospital“ (2004) tritt er in der letzten Folge als Hausmeister auf, des Weiteren ist er in einem Werbespot als Anwalt zu sehen.
In der ersten Folge der 2. Staffel von "Under the dome" 2014 taucht er als Gast auf, der im Cafe nach Kaffee fragt.Auch bei den Simpsons hatte er einige Male eine Gastrolle. In der jüngsten äußert er sich gegenüber Marge, er würde sich in Zukunft nur noch dem Schreiben von Kinderbüchern zuwenden, „wo Spinnen aus den Augen krabbeln“. King machen solche Auftritte Spaß, zudem ist er mit dem Simpsons-Erschaffer Matt Groening befreundet.
Zuletzt war er 2010 in der Episode Caregiver der Fernsehserie Sons of Anarchy in der Rolle des Cleaners Bachman zu sehen.
 
de.wikipedia.org

Filme

 Stephen King ist auch Regisseur: 1986 verfilmte er seine Kurzgeschichte Trucks unter dem Titel Rhea M (OT: Maximum Overdrive) mit eher mäßigem Erfolg. Für diese Regieleistung wurde er für die Goldene Himbeere als schlechtester Regisseur nominiert. Er schrieb ein Drehbuch für das Musikvideo Ghosts von Michael Jackson. Aus Unzufriedenheit mit der Verfilmung von Shining durch Stanley Kubrick 1980 schrieb er das Drehbuch für eine Neuverfilmung, die als Dreiteiler im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Mehrere Male spielte er in Nebenrollen mit, siehe dazu Stephen King als Darsteller.
 
Verfilmungen 
Filme
Jahr
Titel
Regie
Hauptdarsteller
1976
Carrie – Des Satans jüngste Tochter
Fortsetzung: Carrie 2 (1999)
Brian De Palma
Sissy Spacek, Piper Laurie, Amy Irving, Nancy Allen, William Katt, John Travolta
1979
Brennen muss Salem
Fortsetzung: Salem 2 – Die Rückkehr (1987)
Tobe Hooper
David Soul, Bonnie Bedelia, James Mason, Reggie Nalder
1980
Shining
Stanley Kubrick
Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers
1982
Die unheimlich verrückte Geisterstunde
Fortsetzungen: Creepshow 2 (1986), Creepshow 3 (2006)
George A. Romero
Hal Holbrook, Adrienne Barbeau, Fritz Weaver, Leslie Nielsen, Ed Harris, Ted Danson, Stephen King
1983
Dead Zone – Der Attentäter
David Cronenberg
Christopher Walken, Martin Sheen
1983
Cujo
Lewis Teague
Dee Wallace-Stone
1983
Christine
John Carpenter
Keith Gordon, Harry Dean Stanton
1984
Kinder des Zorns (aus Nachtschicht)
Fortsetzungen: Teil 2 (1993), Teil 3 (1995), Teil 4 (1996), Teil 5 (1998), Teil 6 (1999), Teil 7 (2001), Remake (2009) Teil 8 (2011)
Fritz Kiersch
Linda Hamilton
1984
Der Feuerteufel
Fortsetzung: Firestarter 2: Rekindled (2002)
Mark L. Lester
Drew Barrymore, David Keith, Heather Locklear, Martin Sheen, George C. Scott
1985
Katzenauge
Lewis Teague
Drew Barrymore, James Woods, Robert Hays, Kenneth McMillan
1985
Der Werwolf von Tarker Mills
Daniel Attias
Gary Busey, Corey Haim
1986
Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers
Rob Reiner
River Phoenix, Wil Wheaton, Kiefer Sutherland, Jerry O’Connell, Corey Feldman, John Cusack
1986
Rhea M – Es begann ohne Warnung
Stephen King
Emilio Estevez
1987
Running Man
Paul Michael Glaser
Arnold Schwarzenegger, María Conchita Alonso, Richard Dawson
1989
Friedhof der Kuscheltiere
Fortsetzung: Friedhof der Kuscheltiere II (1992)
Mary Lambert
Dale Midkiff, Denise Crosby, Fred Gwynne
1990
Es
Tommy Lee Wallace
Richard Thomas, Jonathan Brandis, Annette O’Toole, Tim Curry
1990
Geschichten aus der Schattenwelt / Tales From The Darkside
George A. Romero
Deborah Harry
1990
Nachtschicht
Ralph S. Singleton
David Andrews, Brad Dourif
1990
Misery
Rob Reiner
Kathy Bates, James Caan
1991
Manchmal kommen sie wieder
Fortsetzungen: Teil 2 (1996), Teil 3 (1999)
Tom McLoughlin
Tim Matheson
1991
Golden Years
Kenneth Fink, Allen Coulter, Michael Gornick, Stephen Tolkin
Keith Szarabajka, Felicity Huffman
1992
Der Rasenmähermann
Fortsetzung: Der Rasenmäher-Mann 2 (1996)
Brett Leonard
Jeff Fahey, Pierce Brosnan
1992
Stephen Kings Schlafwandler
Mick Garris
Brian Krause, Alice Krige, Mädchen Amick
1993
Tommyknockers – Das Monstrum
John Power
Jimmy Smits, Marg Helgenberger
1993
In einer kleinen Stadt
Fraser Clarke Heston
Ed Harris, Bonnie Bedelia, Max von Sydow
1993
Stephen Kings Stark
George A. Romero
Timothy Hutton, Michael Rooker
1994
The Stand – Das letzte Gefecht
Mick Garris
Gary Sinise, Molly Ringwald, Rob Lowe
1994
Die Verurteilten
Frank Darabont
Tim Robbins, Morgan Freeman
1995
Langoliers – Verschollen im Zeitloch
Tom Holland
Dean Stockwell, David Morse
1995
The Mangler
Fortsetzungen: The Mangler 2 (2001), The Mangler Reborn (2005)
Tobe Hooper
Ted Levine, Vanessa Pike, Robert Englund
1995
Dolores
Taylor Hackford
Kathy Bates, Jennifer Jason Leigh
1996
Thinner – Der Fluch
Tom Holland
Robert John Burke, Lucinda Jenney, Michael Constantine
1997
The Shining
Mick Garris
Steven Weber, Rebecca De Mornay, Melvin Van Peebles, Pat Hingle
1997
Quicksilver Highway
Mick Garris
Christopher Lloyd
1997
The Night Flier
Mark Pavia
Miguel Ferrer, Julie Entwisle, Michael H. Moss
1997
Trucks – Out of Control (Remake)
Chris Thomson
Timothy Busfield, Brenda Bakke
1998
Der Musterschüler
Bryan Singer
Ian McKellen, Brad Renfro
1998
Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI S5.11 Ein Spiel (US: S5.E10 Chinga)
Kim Manners
Gillian Anderson, David Duchovny
1999
Der Sturm des Jahrhunderts
Craig R. Baxley
Timothy Daly
1999
The Green Mile
Frank Darabont
Tom Hanks, David Morse, Michael Clarke Duncan
2001
Hearts in Atlantis
Scott Hicks
Anthony Hopkins
2001
Haus der Verdammnis
Prequel: Das Tagebuch der Ellen Rimbauer (2003)
Craig R. Baxley
Nancy Travis
2002
Carrie (Remake)
David Carson
Angela Bettis, Patricia Clarkson, Kandyse McClure
2003
Dreamcatcher
Lawrence Kasdan
Morgan Freeman, Thomas Jane, Tom Sizemore
2004
Das geheime Fenster
David Koepp
Johnny Depp, John Turturro
2004
Salem’s Lot – Brennen muss Salem (Remake)
Mikael Salomon
Rob Lowe, Donald Sutherland, Samantha Mathis, James Cromwell, Rutger Hauer
2004
Riding the Bullet
Mick Garris
Jonathan Jackson, David Arquette
2004
Kingdom Hospital (Miniserie)
Craig R. Baxley
Andrew McCarthy, Bruce Davison, Jodelle Ferland, Diane Ladd
2006
Desperation
Mick Garris
Ron Perlman
2006
Nightmares & Dreamscapes: Nach den Geschichten von Stephen King
Brian Hanson
William Hurt, William H. Macy, Tom Berenger
2007
Zimmer 1408 nach einer Kurzgeschichte aus Im Kabinett des Todes
Mikael Håfström
John Cusack, Samuel L. Jackson
2008
Der Nebel nach einer Novelle aus Im Morgengrauen
Frank Darabont
Thomas Jane, Jeffrey DeMunn
2009
Dolan’s Cadillac nach einer Kurzgeschichte aus Albträume
Jeff Beesley
Christian Slater, Emmanuelle Vaugier, Wes Bentley
2009
Children of the Corn (Remake)
Donald P. Borchers
Daniel Newman, David Anders, Kandyse McClure
2011
Bag of Bones
Mick Garris
Pierce Brosnan, Annabeth Gish, Melissa George
2013
Carrie (2. Remake)
Kimberly Peirce
Chloë Grace Moretz, Judy Greer, Portia Doubleday, Julianne Moore

Serien

 Nachdem bereits 1983 die erste, mehr oder minder erfolgreiche Verfilmung von Kings Roman „Das Attentat“ („Dead Zone“) mit Christopher Walken und Martin Sheen in den Titelrollen geleistet wurde, arbeitete man ein Konzept aus, den politischen Episodenroman zu einer Fernsehserie umzugestalten. Maßgebend daran beteiligt war neben dem ehemaligen „Star-Trek“-Produzenten Michael Piller auch King selbst, der Grundlegendes festsetzte und auch manche Drehbücher für die jeweiligen Episoden selbst schrieb. Dead Zone erfuhr in den USA im Sommer 2002, in Deutschland am 31. August 2005 seine Erstausstrahlung. Seitdem hält sich die Serie und hat einen großen Fankreis um sich geschart, die Produktion wurde jedoch nach der 6. Staffel Ende 2007 eingestellt.
Im Jahre 2006 entschloss man sich, eine Miniserie nach Kurzgeschichten von Stephen King zu drehen. Die Serie wurde Nightmares & Dreamscapes: Nach den Geschichten von Stephen King benannt. Vorbild dafür lieferte seine Kurzgeschichtensammlung „Alpträume“, deren Titel im Original ebenfalls „Nightmares & Dreamscapes“ lautete. Für die Hauptrollen der jeweiligen Folgen gewannen die Macher oftmals berühmte Schauspieler wie William Hurt und William H. Macy.
Seit Juni 2013 wird bei CBS die Science-Fiction-Serie Under the Dome basierend auf Kings Roman Die Arena ausgestrahlt. Sie unterscheidet sich zum Teil erheblich vom Buch, so wurden manche Figuren herausgeschrieben, während ein paar Neue hinzugefügt und die Hintergründe etwas angepasst wurden. Auch das Ende wird ein anderes sein als das im Buch. Die zunächst als Miniserie konzipierte Serie wurde aufgrund des anhaltenden großen Erfolges in den USA bereits um eine zweite sowie dritte Staffel verlängert. Die deutschsprachige Erstausstrahlung erfolgte am 4. September 2013 bei ProSieben und ORF eins.
 
Ehrungen und Preisverleihungen 

1980: World Fantasy Award in der Kategorie „Best Short Fiction“ für die Erzählung Der Gesang der Toten,
1981: Best Book for young adults (Bestes Buch für junge Erwachsene) für den Roman Feuerkind, ausgewählt von der American Library Association,
1981: Alumni Career Award von der Universität von Maine in Orono
1982: Best Fiction Writer of the Year ausgewählt vom Us-Magazin,
1982: Hugo Award und Locus Award jeweils in der Kategorie „Best Non Fiction/Related/Reference Book“ für das Buch Danse Macabre,
1986: Golden Pen Award ausgewählt von der Young Adult Advisory Committee of the Spokane Public Library,
1986: Locus Award in der Kategorie „Collection“ für die Kurzgeschichtensammlung Blut (Skeleton Crew),
1987: Bram Stoker Award in der Kategorie „Best Novel“ für den Roman Sie,
1990: Bram Stoker Award in der Kategorie „Best Collection“ für die Novellensammlung Four Past Midnight (in Deutschland lediglich zweibändig zu erhalten unter den Titeln: Nachts und Langoliers),
1994: O. Henry Award in der Kategorie „Best American Short Story“ und World Fantasy Award in der Kategorie „Best Short Fiction“ jeweils für die Erzählung The Man in the Black Suit (veröffentlicht in der auf 1.100 Stück limitierten Ausgabe von Six Stories, später in der Sammlung Everything's Eventual, deutsch Im Kabinett des Todes),
1995: Bram Stoker Award in der Kategorie „Best Short Story“ für die Kurzgeschichte Lunch im Gotham Cafe (zuerst veröffentlicht in Six Stories, später in Blood & Smoke (Hörbuch) und Im Kabinett des Todes),
1996: Bram Stoker Award in der Kategorie „Bester Horrorroman“ und 9th. Annual Collectors Award in der Kategorie „sammelnswerte Einzelausgabe“ jeweils für The Green Mile,
1997: Locus Award in der Kategorie „Bester Horrorroman“ für den Roman Desperation,
1999: Bram Stoker Award und Locus Award jeweils in der Kategorie „Bester Horrorroman“ für den Roman Sara (Bags of Bones),
1999: British Fantasy Award in der Kategorie „August Derleth Award (Novel)“ für den Roman Sara (Bags of Bones),
2001: Locus Award in der Kategorie „Best Non Fiction/Related/Reference Book“ für das Buch Das Leben und das Schreiben,
2003: Deutscher Phantastik Preis der Besucher der Website 'Phantastik-News' in der Kategorie „Bester Roman/International“ für sein gemeinsames Buch mit Peter Straub Das schwarze Haus. Außerdem wurde er auf Platz 3 als „Autor des Jahres 2003 International“ gewählt (hinter Joanne K. Rowling und J. R. R. Tolkien),
2004: Gleich mehrere Preise und Nominierungen bei der Deutscher Phantastik Preis-Verleihung: Kategorie „Serie/Reihe“ für die Reihe Der Dunkle Turm, Kategorie „Autor des Jahres International“, Kategorie „Internet-Seite National“, Kategorie „Internet-Seite International“, Kategorie „Roman International“ 2. Platz für „Wolfsmond“ hinter „Harry Potter und der Orden des Phoenix“, Kategorie „Ehren Award“ 2. Platz, Kategorie „Film“ 4. Platz für Dreamcatcher hinter „Herr der Ringe“, „Fluch der Karibik“ und „Findet Nemo“,
2005: Deutscher Phantastik Preis in der Kategorie „Roman International“ für Der Dunkle Turm und 2. Platz in der Kategorie „Internet-Seite National“.
2011: Bram Stoker Award in der Kategorie „Superior Achievement in Short Fiction“ für die Kurzgeschichte Herman Wouk Is Still Alive
2012 International Thriller Award in der Kategorie „Best Novel“ für 11/22/63Im Oktober des Jahres 1980 erhielt King erstmals den World Fantasy Award (weitere sollten noch folgen), ein Jahr später wurde ihm von der Universität von Maine in Orono ein akademischer Ehrentitel verliehen. Zu diesem Zeitpunkt war er mit 34 Jahren der jüngste Träger dieses Titels; außerdem erhielt er den British Fantasy Award, den Nebula Award, den Bram Stoker Award, den O. Henry Award, den Locus Award, den „Deutschen Phantastik Preis“ und viele weitere Auszeichnungen.
2003 wurde er zur Empörung vieler Kritiker mit dem National Book Award to American Letters geehrt. Die Stiftung „National Book“ würdigte damit seine Werke als „herausragende Beiträge für das geschriebene Wort“, viele Kritiker jedoch reagierten mit offenem Tadel: Sie waren der Meinung, dass Kings „Fließband-Literatur“ keinerlei literarischen Wert, ästhetische Errungenschaften oder erfinderische Intelligenz zeigte und daher nicht würdig sei, mit einem so bedeutenden Preis geehrt zu werden.
 
de.wikipedia.org

Der Musiker

 Die 1992 gegründete Band „Rock Bottom Remainders“ besteht aus Schriftstellern. Unter anderem sind neben Stephen King auch Matt Groening, Kathi Kamen Goldmark, Amy Tan im Chor, Dave Barry an der Sologitarre, Ridley Pearson am Bass, Mitch Albom am Keyboard, Josh Kelley am Schlagzeug und Erasmo Paolo am Saxophon Mitglieder der „Rock Bottom Remainders“. Die Band hat seit ihrem Bestehen bereits Hunderte von Konzerten gegeben, meist auf Benefizveranstaltungen. Allerdings ist Stephen King, der in der Band Gitarre spielt und gelegentlich singt, nicht bei allen Auftritten dabei. Ehemalige Mitglieder der Band sind Barbara Kingsolver und Al Kooper.
 
Werke
 
Ins Deutsche übersetzt
 
1974: „Carrie“, 1977, ISBN 3-404-13121-5, („Carrie“) (Roman)
1975: „Brennen muss Salem“, 1989, ISBN 3-453-02053-7, („Salem’s Lot“) (Roman)
1977: „Shining“, 1977, ISBN 3-404-13008-1, („The Shining“) (Roman)
1978: „The Stand. Das letzte Gefecht“, 1985 (Zweite, vollständige Fassung erschien 1990), ISBN 3-404-15744-3, („The Stand“) (Roman)
1978: „Nachtschicht“, 1984, ISBN 3-404-13160-6, („Night Shift“) (Kurzgeschichtensammlung)
1979: „Dead Zone – Das Attentat“ , 1980, ISBN 3-453-43272-X, („The Dead Zone“) (Roman)
1980: „Feuerkind“, 1982, ISBN 3-453-43273-8, („Firestarter“) (Roman)
1981: „Cujo“, 1983, ISBN 3-453-43271-1, („Cujo“) (Roman)
1981: „Danse Macabre“, 1988, ISBN 3-453-43573-7, („Danse Macabre“) (Sachbuch)
1982: „Schwarz“, 1989, ISBN 3-453-87556-7, („The Dark Tower: The Gunslinger“) (Roman)
1982: „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“, 1984, ISBN 3-548-26328-3, („Different Seasons“) (Vier Novellen)
1983: „Christine“, 1984, ISBN 3-548-26306-2, („Christine“) (Roman)
1983: „Friedhof der Kuscheltiere“, 1985, ISBN 3-453-87998-8, („Pet Sematary“) (Roman)
1984: „Der Talisman“, 1986, ISBN 3-453-87760-8, („The Talisman“) (Roman. Zusammen mit Peter Straub)
1984: „Das Jahr des Werwolfs“, 1985, ISBN 3-404-13299-8, („Cycle of the Werewolf“, „Silver Bullet“) (Kalendergeschichte und Drehbuch für „Der Werwolf von Tarker Mills“)
1985: „Im Morgengrauen“, 1985, ISBN 3-548-26376-3, Skeleton Crew (Part 1)
1985: „Der Gesang der Toten“, 1986, ISBN 3-548-26329-1, Skeleton Crew (Part 2)
1985: „Der Fornit“, 1986, ISBN 3-548-26377-1, Skeleton Crew (Part 3)
1985: „Blut“, 1992, ISBN 3-453-09936-2, („Skeleton Crew“) (Sammelband)
1986: „Es“, 1986, ISBN 3-548-25611-2, („It“) (Roman)
1987: „Die Augen des Drachen“, 1987, ISBN 3-453-43575-3, („The Eyes of the Dragon“) (Roman)
1987: „Sie“, 1987, ISBN 3-548-26313-5, („Misery“) (Roman)
1987: „Drei“, 1989, ISBN 3-453-87557-5, („The Dark Tower II: The Drawing of the Three“) (Roman)
1987: „Das Monstrum“, 1988, ISBN 3-548-26311-9, („The Tommyknockers“) (Roman)
1989: „Stark – The Dark Half“, 1989, ISBN 3-453-43398-X, („The Dark Half“) (Roman)
1990: „The Stand. Das letzte Gefecht“ („The Stand“) (Roman. Zweite, vollständige Fassung)
1990: „Langoliers“, 1990, ISBN 3-453-43163-4, („Four Past Midnight“) (Zwei Novellen)
1990: „Nachts“, 1991, ISBN 3-453-09220-1, („Four Past Midnight“) (Zwei Novellen)
1991: „Tot“, 1992, ISBN 3-453-87558-3, („The Dark Tower III: The Waste Lands“) (Roman)
1991: „In einer kleinen Stadt“, 1991, ISBN 3-453-43399-8, („Needful Things“) (Roman)
1992: „Das Spiel“, 1992, ISBN 3-453-43397-1, („Gerald’s Game“) (Roman)
1992: „Dolores“, 1993, ISBN 3-548-26307-0, („Dolores Claiborne“) (Roman)
1993: „Alpträume“, 1993, ISBN 3-548-26437-9, (auch „Abgrund / Alpträume“) („Nightmares and Dreamscapes“) (Kurzgeschichtensammlung)
1994: „Schlaflos“, 1994, ISBN 3-548-26312-7, („Insomnia“) (Roman)
1995: „Das Bild“, 1995, ISBN 3-453-72003-2, („Rose Madder“) (Roman)
1996: „Desperation“, 1996, ISBN 3-453-12952-0, („Desperation“) (Roman)
1996: „The Green Mile“, 1998, ISBN 3-404-13958-5, (Fortsetzungsroman) mit den Bänden:

„The Green Mile 1: Der Tod der jungen Mädchen“ („The Two Dead Girls“)
„The Green Mile 2: Die Maus im Todesblock“ („The Mouse on the Mile“)
„The Green Mile 3: Coffeys Hände“ („Coffey’s Hands“)
„The Green Mile 4: Der qualvolle Tod“ („The Bad Death of Eduard Delacroix“)
„The Green Mile 5: Reise in die Nacht“ („Night Journey“)
„The Green Mile 6: Coffeys Vermächtnis“ („Coffey on the Mile“)

1997: „Glas“, 1997, ISBN 3-453-87559-1, („The Dark Tower IV: Wizard and Glass“) (Roman)
1998: „Sara“, 1998, ISBN 3-453-16081-9, („Bag of Bones“) (Roman)
1999: „Das Mädchen“, 2000, ISBN 3-426-28356-5, („The Girl Who Loved Tom Gordon“) (Roman)
1999: „Atlantis“, 1999, ISBN 3-453-17748-7, („Hearts in Atlantis“) (Roman)
1999: „Der Sturm des Jahrhunderts“ („Storm of the Century“) (Drehbuch)
2000: „Das Leben und das Schreiben“ („On Writing: A Memoir of the Craft“) (Sachbuch)
2000: „Achterbahn“, 2000, ISBN 3-548-25121-8, („Riding The Bullet“) (Novelle)
2001: „Duddits“, 2001, ISBN 3-548-25668-6, („Dreamcatcher“) (Roman)
2001: „Friedhof des Grauens“ („Ein Albtraum um Leben und Tod“) (Hörbuch)
2001: „Das schwarze Haus“, 2002, ISBN 3-453-87370-X, („Black House“) (Roman. Zusammen mit Peter Straub)
2002: „Im Kabinett des Todes“, 2003, ISBN 3-548-26316-X, („Everything’s Eventual“) (Kurzgeschichtensammlung)
2002: „Der Buick“, 2002, ISBN 3-548-25702-X, („From a Buick 8“) (Roman)
2003: „Wolfsmond“, 2003, ISBN 3-453-53023-3, („The Dark Tower V: Wolves of the Calla“) (Roman)
2003: „Susannah“, 2004, ISBN 3-453-43103-0, („The Dark Tower VI: Song of Susannah“) (Roman)
2004: „Der Turm“, 2006, ISBN 3-453-43161-8, („The Dark Tower VII: The Dark Tower“) (Roman)
2005: „Colorado Kid“, 2006, ISBN 3-548-26378-X, („The Colorado Kid“) (Kurzroman)
2006: „Puls“, 2006, ISBN 3-453-56509-6, („Cell“) (Roman)
2006: „Love“, 2006, ISBN 3-453-43293-2, („Lisey’s Story“) (Roman)
2008: „Wahn“, 2008, ISBN 978-3-453-26585-1, („Duma Key“) (Roman)
2008: „Sunset“, 2008, ISBN 978-3-453-26604-9, („Just After Sunset“) (Kurzgeschichtensammlung)
2009: „Die Arena“, 2009, ISBN 978-3-453-43523-0, („Under the Dome“) (Roman)
2010: „Zwischen Nacht und Dunkel“, 2010, ISBN 978-3-453-26699-5, („Full Dark, No Stars“) (Vier Novellen)
2010: „American Vampire“ (Comic, zusammen mit Scott Snyder und Rafeal Albuquerque)
2011: „Raststätte Mile 81“ („Mile 81“) (Kurzgeschichte, als E-Book. 2012 auch als Hörbuch erschienen)
2012: „Der Anschlag“, 2011, ISBN 978-3-453-26754-1, („11/22/63“) (Roman)
2012: „Wind“, 2012, ISBN 978-3-453-26794-7, („The Dark Tower: The Wind Through the Keyhole“) (Roman)
2013: „Joyland“, 2013, ISBN 978-3-453-26872-2, („Joyland“) (Roman)
2013: „Doctor Sleep“, 2013, ISBN 978-3-453-26855-5, („Doctor Sleep“) (Roman)
2015: als Heyne-Taschenbuch: ISBN 978-3-453-43802-6.
2013: „Ein Gesicht in der Menge“, 2013, ISBN 978-3-499-22794-3, („A Face in the Crowd“) (Kurzgeschichte. Zusammen mit Stewart O'Nan)
2014: „Mr. Mercedes“, 2014, ISBN 978-3-453-26941-5, („Mr. Mercedes“) (Roman)
2014: "Revival", 2015, ISBN 978-3-453-26963-7, („Revival“) (Roman)
2015: "Finderlohn", 2015, ISBN 978-3-453-27009-1, („Finders Keepers“) (Roman)
 
Unter dem Pseudonym 'Richard Bachman' veröffentlicht
 
1977: „Amok“, 1988, ISBN 3-453-02554-7, („Rage“) (Roman)
1979: „Todesmarsch“, 1987, ISBN 3-548-26327-5, („The Long Walk“) (Roman)
1981: „Sprengstoff“, 1986, ISBN 3-453-02375-7, („Roadwork“) (Roman)
1982: „Menschenjagd“, 1986, ISBN 3-548-26330-5, („The Running Man“) (Roman)
1984: „Der Fluch“, 1985, ISBN 3-548-26309-7, („Thinner“) (Roman)
1996: „Regulator“, 1996, ISBN 3-548-25501-9, („The Regulators“) (Roman)
2007: „Qual“, 2007, ISBN 978-3-453-40612-4, („Blaze“) (Roman)
 
Nicht in deutscher Sprache bzw. noch in keiner Sammlung erschienen (Auswahl)
 
1970: „Slade“ (Kurzgeschichte und Westernparodie)
1994: „Mid-Life Confidential“ („Rock Bottom Remainders“)
2000: „Secret Windows“ (Sammlung von Essays und Kurzgeschichten)
2000: „The Plant“ (Fortsetzungsroman, unvollendet)
2004: „Faithful – Two Diehard Boston Red Sox Fans Chronicle the Historic 2004 Season“ (mit Stewart O’Nan)
2006: „The Secretary of Dreams – Volume One“ (illustrierte Sonderausgabe)
2009: „UR“ (als E-Book erschienene Novelle)
2009: „Premium Harmony“ (Kurzgeschichte; Internet-Veröffentlichung)
2010: „Blockade Billy“ (Novelle)
2010: „Morality“ (Kurzgeschichte, wurde in den USA als Bonus zu Blockade Billy veröffentlicht)
2011: „The Little Green God of Agony“ (Kurzgeschichte für die Anthologie „A Book of Horrors“)
2011: „The Dune“ (Kurzgeschichte in der Zeitschrift „Granta“), 2012 als Hörbuch erschienen
 
Unveröffentlichte Werke (Auswahl)
 
1960: „People, Places and Things“ (Kurzgeschichtensammlung)
1968: „The Aftermath“ (Kurzroman)
1970: „Sword in the Darkness“ (Kurzroman)
1970er: „Squad D“ (Kurzgeschichte) 

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Stephen King Blider


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Alle Kommentare:

Matamata képe
Beiträge: 68
Lage:

1 0 Matamata schrieb diese Meinung 2015-10-15 12:27:

John Swithen? Richard Bachman? = Stephen King! "The King Of Horror"! Das Wort verhallt, die Schrift bleibt!



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